Moderne Väter im Internet

, 16.03.2012

Väter werden heute nicht mehr nur als Verdiener angesehen, sondern bringen sich voll und ganz in das Familienleben ein. Moderne Männer, besonders Väter, setzen sich auch mit dem Thema Gesundheit intensiv auseinander. In speziellen Foren für Väter kann man sehen, dass auch von der männlichen Spezies Interesse für gesunde Ernährung, Wellness und Gesundheit besteht. Immer mehr Männer suchen zum Beispiel den Weg in Yoga-Kurse, die sehr gut helfen, gegen die hohen Ansprüche des Alltags zu bestehen und gesund und kraftvoll zu bleiben. Yoga ist ein wirksames Mittel, um Stress zu bekämpfen und die Beweglichkeit zu verbessern. Die speziellen Atemtechniken und Bewegungsübungen sind ein wertvoller Beitrag zu einer gesunden Lebensweise. Väter können auch Kinder bei ihren täglichen Yoga-Übungen einbeziehen. Wichtig ist, dass passende Kleidung getragen wird, die bequem sitzt und atmungsaktiv ist. Ein sehr gutes Sortiment findet sich bei Yogawishes im Internet. Wer seine Yoga Kleidung bei Yogawishes aussucht, bekommt beste Qualität zu günstigen Preisen. In der richtigen Kleidung machen die Übungen gleich viel mehr Spaß. Werden Kinder mit einbezogen, werden auch sie schon ganz sanft zu Entspannung und Beweglichkeit erzogen. Gemeinsam mit dem Vater machen die Übungen Spaß und vermitteln Geborgenheit und ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl.

Gesundheit in der Familie

Yoga entwickelt sich immer mehr zu einem populären Wellness-Sport. Längst ist die alte indische Kunst in unsere Welt integriert und verhilft vielen Menschen zu mehr Wohlbefinden und Gesundheit. Beim Yoga werden verschiedene Stufen Stück für Stück erarbeitet. Der Geist öffnet sich immer weiter und der Weg zu Harmonie von Körper, Geist und Seele wird stetig weiter verfolgt. Wer Yoga praktiziert, ist ausgeglichen und relativ resistent gegen Belastungen des Alltags. Durch gezielte Übungen kann mehr Kraft geschöpft werden und der Körper kommt zur Ruhe. Es gibt durchaus viele Möglichkeiten, Yoga zu erlernen. In großen Gesundheitszentren werden Kurse ebenso angeboten, wie in Sportvereinen oder Volkshochschulen. Die Teilnehmer werden dann gemäß ihrer Stufe zusammengestellt und genießen die Kraft der Gruppe. Unter fachmännischer Anleitung ist es ein Vergnügen, die Kunst des Yoga zu erlernen. Die Bewegungsabläufe und Atemübungen bieten völlig neue Eindrücke und ein intensives Körpergefühl. Oft können Kleidung und Utensilien auch direkt im Internet bestellt und z.B. sicher mit Paypal bezahlt werden. So kann man ganz bequem und entspannt von zu Hause aus den ersten Schritt machen. Eltern, die sich der Kunst des Yoga hingeben, sind auch mit ihren Kindern deutlich gelassener und geduldiger. So wachsen auch die Kinder zu ruhigen besonnenen Menschen heran. Yoga bringt Harmonie ins Leben. Die ganze Familie kann von den Erfolgen profitieren. Harmonie mit sich selbst bringt Harmonie für das Leben und das Umfeld mit sich. In einem gesunden Umfeld kann eine Familie wachsen und gedeihen.

0

Zwischen Führungsaufgabe und Vaterrolle

von: Hans, 27.02.2012

Viele Väter kennen das Problem, Beruf und die Familie unter einen Hut zu bekommen, ist nicht immer einfach. Zum einen gibt es das Berufsleben mit all seinen Aufgaben, wie etwa der Mitarbeiterführung, zum anderen ist da das Familienleben und Sie dürfen weder das eine, noch das anderen vernachlässigen.

Komplexe Fragen begleiten den Alltag

Der moderne Vater kennt das Problem: Zum einen gibt es in der Firma ein wichtiges Projekt und die Zeit drückt. Das Team muss effizient arbeiten und einen Zeitplan einhalten. Dies geht auch immer mit Überstunden einher, doch was ist nun mit den Terminen, die mit der Familie zu tun haben und sich zu überschneiden drohen? Wer holt nun das Kind vom Sport ab und was mache ich nur, wenn der Hort gleich schließt? Hier ist ein absolutes Organisationstalent gefragt, doch welche Eigenschaft braucht ein guter Vater?

Ein moderner Vater ist ein Organisationstalent

Ein guter Vater benötigt neben dem Organisationstalent auch die Eigenschaft, gut kommunizieren zu können. So lassen sich die meisten Probleme aus der Welt schaffen und sich Alternativen in den Alltag einbauen, falls es beruflich auch mal länger dauern sollte. Nicht zu enge Termine stecken, besonders wenn Sie wissen, dass auf der Arbeit ein intensiver Aufwand nötig ist. Im Zusammenspiel mit der Partnerin lässt sich so einiges bewältigen und die Familie mit dem Beruf erfolgreich kombinieren. Der moderne Vater scheut sich auch nicht, viele Informationen einzuholen, die er aus dem Internet (beispielsweise babies-und-kinder.de) und vielen Fachmagazinen beziehen kann. Aus diesem Grund ist es einfacher, diese komplexen Aufgaben zu meistern und sowohl ein schönes Familienleben zu haben, als auch beruflich voll durchzustarten

 

0

Gute Väter Blogs

von: Papa-Pascal, 08.12.2011

Hi ihr Väter,

 

ich find diese Väterblogs ja meistens echt witzig, kennt einer noch gute? Für manche Papa's ist das ja auch eine gute Hilfestellung

0

Todesfallrisiko – so sichern Väter ihre Familie ab

von: Hans, 07.12.2011

Mit der Geburt eines Kindes beginnt für Väter ein neuer Lebensabschnitt. Schließlich ist man nicht mehr nur für die eigene Person und Gesundheit verantwortlich, sondern auch für das Wohl des Nachwuchses. Hieraus ergibt sich eine Vielzahl neuer Herausforderungen, in welche viele Väter peu à peu hineinwachsen müssen. Neben der eigentlichen Erziehung bzw. der Fürsorge für die Kinder dürfen aber auch Aspekte, die die Vorsorge betreffen, nicht vergessen werden.

Was heißt das in der Praxis und wo müssen Väter besonders viel Aufmerksamkeit investieren, um sich und damit den Nachwuchs konsequent und adäquat abzusichern? Grundsätzlich müssen Absicherung und Vorsorge in diesem Zusammenhang auf zwei Säulen ruhen – einmal der Sicherheit des Kindes (Unfall-, Kranken- und Haftpflichtversicherung) und auf der anderen Seite dem finanziellen Sicherheitsaspekt für die ganze Familie.

Versicherungen für Familienväter

Aus Sicht vieler Experten gewinnen zwei Versicherungsbereiche besonders an Gewicht. Auf der einen Seite die Berufsunfähigkeitsversicherung, welche im Fall der Erwerbs-/Arbeitsunfähigkeit das finanzielle Überleben der Familie sichert. Andererseits müssen Väter auch eine Situation im Auge behalten, in welcher deren Leben – etwa durch Unfall oder Krankheit - bedroht ist.

Denn die Probleme werden in einem solchen Fall schnell zum existenziellen Risiko. Warum? Ist der Vater für die Familie Alleinverdiener, kommt zum emotionalen Aspekt die finanzielle Komponente hinzu. Aber auch in Familien mit zwei Einkommen kann die Situation den hinterbliebenen Elternteil schnell überfordern.

Aus diesem Grund ist die Absicherung gegen das Todesfallrisiko offensichtlich. Schutz bietet in diesem Zusammenhang die Risikolebensversicherung. Letztere sichert die Hinterbliebenen zumindest finanziell über die Auszahlung der Versicherungssumme ab. Wie hoch diese ausfallen sollte, lässt sich nur anhand des individuellen Einzelfalles ermitteln. Als Faustregel wird aber immer wieder das 3- bis 5-fache Jahresbruttoentgelt angeführt.

Tipps zur Risikolebensversicherung

Die Notwendigkeit zum Abschluss einer Risikolebensversicherung ist offensichtlich. Allerdings ist es mit der einseitigen Absicherung von Familienvätern nicht getan. Schließlich setzt sich der traditionelle Familienbegriff aus Vater und Mutter zusammen. Um den Rahmen in angemessener Weise abzustecken und sich gegen das beiderseitige Todesfallrisiko abzusichern, ist der Abschluss einer verbundenen Risikolebensversicherung sinnvoll.

Hier wird die Risikovorsorge beider Elternteile miteinander kombiniert, der Leistungsfall tritt mit dem Tod eines der Elternteile ein. Bezüglich der Leistungshöhe gelten für die verbundene Risikolebensversicherung ähnliche Vorgaben wie im Fall einer Risikoabsicherung für nur ein Elternteil.

Übrigens: Die Versicherer bemessen den Beitrag einer Risikolebensversicherung an individuellen Rahmenbedingungen, wie der Höhe der Versicherungsleistung, dem Eintrittsalter und dem Gesundheitszustand. Es kann sich unter diesem Gesichtspunkt für Väter daher lohnen, bereits früh eine entsprechende Risikolebensversicherung abzuschließen und im späteren Verlauf den Partner als Begünstigten in den Versicherungsvertrag einzusetzen.

0

Studie zur Gesichterwahrnehmung von Kindern

von: TobiasMathes, 24.11.2011

Liebe Papas, liebe Kinder,

mein Name ist Tobias Mathes und ich studiere Psychologie an der Universität Bonn. Im Rahmen meiner Diplomarbeit gehe ich der Frage nach, ob der erste Eindruck, den  Kinder von Gesichtern ableiten, mit Persönlichkeitseigenschaften dieser Personen übereinstimmt.

Dazu wäre es schön, wenn Kinder im Alter von ca. 8-13 Jahren an einem kurzen, 8 bis 10 Minuten dauernden, spielerischen Experiment teilnehmen, in dem sie einfache Fragen zu 6 Portraitfotos beantworten sollen. Das Experiment ist kindgerecht und unterhaltsam gestaltet, Sie  können jedoch gerne dabei bleiben, wenn Ihr Kind am Experiment teilnimmt und ihm bei der Computerbedienung oder dem Lesen der kurzen Texte helfen.

Es ist äußerst wichtig, dass Ihr Kind ganz alleine die Fotos bewertet. Es gibt weder richtige noch falsche Antworten. Entscheidend ist der intuitive Eindruck Ihres Kindes.

Alle Daten werden selbstverständlich anonym erhoben und ausgewertet.

Falls Sie Fragen haben sollten, können Sie sich gerne per E-Mail mit mir in Verbindung setzen.

 

Hier geht es zum Experiment:  www.aow-bonn.de/inquisit/tmathes/gesichter.htm

 

Eine große Hilfe wäre es auch, würden Sie Bekannte mit Kindern auf das Experiment aufmerksam machen.

Ich bedanke mich recht herzlich für Ihre Unterstützung!

Tobias Mathes

 

Email: tmathes@uni-bonn.de

 

Institut für Psychologie

Kaiser-Karl-Ring 9

53111 Bonn

Abteilung für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie

Lehrstuhl Prof. Dr. Gerhard Blickle

Abteilungshomepage: www.aow-bonn.de

1

Die richtige Ernährung für die Kleinen

von: Hans, 14.09.2011

Immer mehr Kinder leiden an Übergewicht und laufen so Gefahr, in der Zukunft an Krankheiten wie Diabetes zu leiden. Aber auch Konzentrationsschwierigkeiten und eine geringe Stressresistenz können Anzeichen einer falschen Ernährung sein.

 

Die richtige Ernährung für das Kind beginnt mit einem geplanten Ablauf zu Hause. Gerade wenn beide Elternteile berufstätig sind, ist es vor allem morgens schwierig, Zeit für ein gemeinsames Frühstück zu finden. Das Frühstück ist aber Grundlage für eine ausreichende Energieversorgung für das Kind im Laufe des Tages. Vor allem Kohlenhydrate sind es, die beim Frühstück hierfür wichtig sind. Müsli, Cornflakes, Brot und Obst liefern ausreichend Energie und geben diese nachhaltig über einen längeren Zeitraum ab, was zu einem gleichmäßigen Zuckerspiegel im Blut führt und damit auch zu einer guten Konzentrationsfähigkeit. Als kleiner Snack zwischendurch eignet sich frisches Obst und etwas Brot, aber auch Nüsse oder ein Sandwich. Dabei sollte man darauf achten, dass der Snack keine weitere Mahlzeit ist, sondern nur eine kleine Zugabe.

 

Grundsätzlich sollte auf fettige Nahrung verzichtet werden, zentimeterdicke Butter auf dem Pausenbrot schmeckt nicht nur nicht besonders lecker, sondern ist vor allem ungesund!

 

Außerdem sollte man nicht vergessen, dass auch Kinder mit den Augen essen. Ein liebevoll hergerichtetes Pausenbrot hat da ungleich bessere Chancen, nach dem Unterricht nicht wieder den Heimweg anzutreten! Die Vielfalt der Speisen ist eines der wichtigsten Kriterien für eine gesunde, kindgerechte Ernährung und auch ein Garant für die Zufuhr benötigter Vitamine und Mineralstoffe.

 

Kinder brauchen täglich zwei kalte Mahlzeiten sowie eine warme Speise. Gerade frisches Obst enthält die Vitamine, die das Kind benötigt. Berufstätige, denen die Zeit fehlt, jeden Tag eine gesunde warme Mahlzeit auf den Tisch zu bringen, dürfen sich auch auf helfende Hände verlassen. Mittlerweile gibt es viele Restaurants, die leckere, hochqualitative Kost auch nach Hause liefern. Vor diesem Hintergrund kann man auch ohne schlechtes Gewissen etwas beim Bringdienst bestellen.

0

Väter in Köln e.V. - Für Väter - von Vätern.

von: koelnmann, 23.07.2011

Hallo an alle Kölner, die Väter werden oder Väter sind! "Väter in Köln e.V." stärkt aktive Väter, bietet ein Vätercafé, Vater-Kind-Aktivitäten, Austausch und Beratung. Macht mit, werdet Mitglied! Wir sind als gemeinnützig anerkannt und werden gefördert von der Rheinenergie Stiftung Familie. Mehr über uns erfahrt ihr hier: www.kölnerväter.de

Und an alle Mütter: Schickt eure Partner zu uns!

0

Unser Sohn ist in Sarah Engels verliebt.

von: jensmueller, 07.05.2011

Unser Sohn Jörg ist gerade mal 14 Jahre alt und schon schwer verliebt, ausgerechnet in die Sängerin Sarah Engels von DSDS, wo soll das niur hinführen, die ist doch schon mit Pietro Lombardi zusammen, aber macht mal jemanden der in der Pubertät ist klar, das es keinen Sinn hat. Jörg bleibt bei seiner Meinung, er will unbedingt Sarah Engels kennenlernen.

0

Lustiges Erlebnis beim Mallorca Urlaub

von: jensmueller, 07.05.2011

Vorgestern war ich mit meiner Frau und unserem 6 Jährigen Mädchen im Tierpark bei Santa Eugenia von Mallorca und die ganzen vielen Tiere hat unsere Kleine kaum interessiert, aber als da eine Katze war, da sagte sie schaut mal eine Katze. Kinder sind wirklich komisch oder? Als wir gestern die Burg Castell de Bellver besuchen, wieder hat unsere Kleine sich nicht für den Ausblick interessiert, sondern für die Tauben die am Fenster waren. Naja, wir waren ja alle mal Kinder :-)))

0

Der letzte Tag meiner Elternzeit

von: ingolf, 19.03.2011

Heute geht meine zehnmonatige Elternzeit für Paul zu Ende. Während die längste Zeit wie im Flug verging, habe ich die letzten Tage wieder sehr bewusst erlebt. Morgen werde ich dann nach zehn Monaten meine Kollegen wieder sehen. Eigentlich ist der Freitag kein schlechter Tag, um mit dem Arbeiten zu beginnen. Das Wochenende ist schließlich absehbar. Bis Ende August werde ich dann noch Urlaubstage verbraten und so faktisch die 3-Tage-Woche haben. Dann geht es auch noch in den Sommerurlaub nach Cala Ratjada. Ab September gehe ich dann in Teilzeit und werde abwechselnd montags/dienstags bzw. montags/dienstags/mittwochs arbeiten. Mit meinem Arbeitgeber ist das bereits so abgeklärt.

So ist der Wechsel für mich ins Arbeitsleben zurück kein ganz so harter Einschnitt, weil ich weiterhin erfreulich viel Zeit für die Kinder haben werde. Aus diesem Grund kann ich auch nicht so richtig eine Bilanz der Elternzeit ziehen. Das Projekt Kinder geht auf jeden Fall weiter. Eines hat die Elternzeit aber bewirkt: Früher, das heißt vor der Elternzeit, hätte ich mir sicher nicht vorstellen können, dass ich auf Teilzeit gehen würde, um die Kinder zu betreuen. Mittlerweile kann ich es mir nicht mehr vorstellen, voll zu arbeiten und nur so wenig von den Kindern mitzubekommen. „Mitbekommen“ ist ein schönes Wort, denn man kümmert sich nicht nur um die Kinder. Ich glaube, dass ich sogar das bessere „Geschäft“ mache und mehr von ihnen zurück bekomme. Nehmen wir Benjamin, unseren Gute-Laune-Bären. So schlecht kann es einem gar nicht gehen, als dass er einen nicht zum Lachen bringt. Oder Jarne, der mich mit seiner altklugen Art sehr häufig zum Schmunzeln bringt. Dass mir beim Anblick des morgen 14 Monate alten Paul das Herz aufgeht, versteht sich von selbst.

Meine Elternzeit ist daher nicht richtig zu Ende. Sie geht nur leicht verändert weiter.

Eines muss ich nachträglich doch noch anfügen: Ich bin froh, dass meine Frau dieses Modell, das wir künftig praktizieren werden, mitmacht. Sehr häufig wird (mitunter auch von der Politik) gefordert, dass sich die Väter mehr um die Kinder kümmern sollen. Wenn es dann an die Umsetzung geht, hakt es aber häufig, was nicht nur an den Vätern liegt. Ich bin bei einigen der Mamis in der Nachbarschaft ziemlich sicher, dass sie sehr froh sind, dass der Mann voll arbeitet und sie dafür ganz daheim bleiben können.

0

Hausmänner für WDR-Sendung gesucht

von: quarksarena, 16.09.2009

Liebe Hausmänner, liebe Papas, liebe Männer,

wir sind eine Kölner- Produktionsfirma und entwickeln mit dem WDR zusammen seit einem Jahr erfolgreich die Wissenschaftsshow "Die Quarks-Arena" (Teil der Wissenschaftssendung Quarks & Co). Moderiert wird die Sendung von Ranga Yogeshwar.

In der kommenden Sendung, am 3.11.2009 dreht sich alles rund um das Thema Mann und Frau! Neben vielen Prominenten und Experten suchen wir jetzt noch einen Mann, der die Sendung aktiv mitgestaltet.

gewünschte Anforderungen an Sie:

- Hausmann
- Ein bis mehrere Kinder
- Ihre Kinder wohnen noch (teilweise) zu Hause
- ehemals berufstätig oder derzeit teiweise berufstätig
- in einer Partnerschaft lebend
- Sie sehen sich als Beispiel für eine moderne Familie
- Sie erledigen den Haushalt oder einen Teil des Hauhaltes
- Sie sollten aus Nord-Rhein-Westfalen kommen


Sie sind offen, humorvoll und haben kein Problem vor Leuten zu sprechen - Sie erkennen sich in einigen Punkten wieder und haben Lust, an einer spannenden, wissenschaftlichen und unterhaltsamen Show teilzunehmen, dann bewerben Sie sich bitte so schnell wie möglich bei Frau Kathrin Frank, E-Mail: quarksarena@first-entertainment.de

Ich freue mich auf Ihre/eure Bewebungen!

 

2

Kindkrank - § 45 Krankengeld bei Erkrankung des Kindes

von: reboe, 26.06.2009

Hallo,

ich muss mal hier was loswerden.

Ich erhielt heute ein Schreiben meiner Krankenkasse bezügl.

§ 45 Krankengeld bei Erkrankung des Kindes das meine 10 Tage bereits aufgebraucht sind.

Hier mal kurz die Chronologie, wobei mitsagen muss das mein Arbeitgeber die ersten 2 Tage je Ereigniss Lohnfortzahlung übernimmt.

23.03.-27.03.09 = 5 Tage KindKrank (2 Tage wurden von meinem AG bezahlt und die restl. von der Krankenkasse) (Restanspruch gg. Krankenkasse nach meiner Rechnung 7 Tage)

05.06.-12.06.09 = 6 Tage KindKrank "Windpocken" (2 Tage wurden von meinem AG bezahlt und die restl. von der Krankenkasse) (Restanspruch gg. Krankenkasse nach meiner Rechnung 3 Tage)

Nachdem Brief der Krankenkasse steht mir für den 12.06.09 keine Zahlungen mehr zu. Begründung: lt. einem Urteil des Bundessozialgerichtes 17.9.1986 USK 8693, Zitat der Krankenkassenmitarbeitern "...wird die Zeit bei KindKrank in welcher der Arbeitgeber zu 100% Lohnfortzahlung leistet mit in den gesetzl. Anspruch von 10 Tage bei 2 Elternteilen eingerechnet..."! Ich finde das das echt eine schweinerei, der Gewinner ist wieder mal der Staat bzw. die Krankenkasse, wenn mein AG schon bereit ist 2 Tage je Ereigniss voll zuübernehmen. Klar habe ich die ersten 2 Tage je Ereignis 30% mehr in der Lohntüte (different zw. 70% Krankengeld und der Lohnfortzahlung) aber im Endeffekt habe ich/wir keine andere Möglichkeit als beim nächstenmal Kindkrank unseren verdienten Urlaub oder unbezahlte Freistellung zu opfern. (Meine Frau hat auch schon ihre 10Tage weg, bei Ihr leistet der AG keine Lohnfortzahlung).

Sei wir doch mal ehrlich, 10+10Tage sind doch eine Frechheit, alle wissen doch das gerade bei Kleinkindern (meiner wird bald 2 Jahre) die sog. Kinderkrankheit nicht mit ein paar Tage abgedeckt werden können.

 

Eine Frage noch an Euch: Weiß jemand wo die o.g. Entscheidung des Bundessozialgerichtes herbekommen, habe es schon mit google versucht, aber ohne Erfolg??

 

PS: Deutschland = Familienfreundlich, ha das ich nicht lache!

 

2

Wer hat Erfahrung in der Suche nach einer Frühstücksbetreuung

von: nelesvea, 24.06.2008

Als alleinerziehender Vater suche ich für das kommende Schuljahr in Bremen eine Betreuung meiner Kinder zwischen 6 und 7:45. Ab 6 Uhr muss ich zur Arbeit. Hat jemand mit dieser Thematik Erfahrung und Tips. Danke nelesvea

1

Geburt

von: M2008, 16.04.2008

Hallo Ihr da drausen,

wollte mal wissen ob man an dem Tag wenn das kind kommt frei bekommt (bezahlt) oder  urlaub nimmt?
Wie habt Ihr das so geregelt mit eurem Arbeitgeber?
Und gibt es irgendwelche Gesetze dafür?

 

Ich bedanke mich schon mal für Eure antworten.

 

 

3

Nachhilfe einmal anders

von: Nachhilfelehrer, 02.04.2008

hallo,

 

Nachhilfeunterricht benötigt heute fast jeder dritte Schüler. Doch wo findet man den passenden Nachhilfelehrer ?

Eine neue Möglichkeit bietet hier das Internet.

www.NachhilfeNET.de ist ein online Portal für Nachhilfelehrer mit aktuell über 15.000 Anzeigen. 

 

Die Suche ist absolut kostenlos und eine Registrierung ist ebenfalls NICHT erforderlich. So einfach geht es

 

:: Suche starten

:: Auswahl treffen

:: Kontakt aufnehmen ( per Mail / Telefon ) 

:: Termin vereinbaren .... und fertig

 

liebe Grüsse

Piet

0

ONLINE-BEFRAGUNG zum Thema VÄTER, FAMILIE und BERUF

von: A.Vogt, 26.03.2008

ONLINE-BEFRAGUNG zum Thema VÄTER, FAMILIE und BERUF

Im Rahmen eines Dissertationsprojekts an der Universität Tübingen wird das Umfeld, in welchem sich Väter für oder gegen die Inanspruchnahme von Elternzeit entscheiden, untersucht.

Die Perspektive des Vaters zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird dabei durch eine Online-Befragung erfasst.

Die Untersuchung richtet sich an alle Väter, deren Kind(er) nach dem 01.01.2001 geboren wurde(n) und die zum Zeitpunkt der Entscheidung über Elternzeit berufstätig waren, sowie an alle
berufstätigen Männer, die in den nächsten 7 Monaten Vater werden.
Sie richtet sich dabei sowohl an die Männer, die Erfahrung(en) mit der Elternzeit gesammelt haben, als auch an alle Männer, die (noch) keine Erfahrung mit der Elternzeit haben bzw. diese auch gar
nicht beanspruchen möchten.
Die Befragung dauert ca. 10 Minuten und ist selbstverständlich anonym. Auf Wunsch erhalten die Teilnehmer die Ergebnisse der Umfrage.

Sie finden die Befragung unter

www.onlineforschung.org/elternzeit

Für Fragen oder bei Interesse an weiteren Informationen über das Forschungsprojekt stehe ich Ihnen jederzeit unter der E-Mailadresse elternzeit@wiwi.uni-tuebingen.de zur Verfügung.

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme!
Ann-Cathrin Vogt

Informieren Sie doch bitte auch andere Väter, die nach dem 01.01.2001 Vater wurden, über die Umfrage!

0

Montagearbeiter: Frau ist abgehauen bin nun mit 3 Kiddys alleine. HILFE

von: Dadalleinemit3, 07.03.2008

Hallo an alle Väter dieser Erde, bin am verzweifeln. Meine Frau ist von heut auf morgen abgehauen und hat mich und meine 3 Kinder im Alter von 9,12,15 alleine gelassen. Ich bin von Montag bis Freitag auf Montage. Zahle fleißig unser Eigenheim das wir uns erst gebaut haben. Nun bin ich am Boden zerstört, da ich keinen Ausweg mehr weiß. Wohin mit den Kindern? Großeltern sind nicht Vorort um mir helfen zu können. Ich bin seit 20 Jahren auf Montage und seit 20 Jahren in meiner Firma angestellt, ich kann doch nicht einfach kündigen. Aber wer beaufsichtigt meine Kinder. Ich kann sie doch nicht alleine lassen. Habe jetzt Urlaub eingereicht nur der ist in 4 Wochen rum. Bin total ratlos. Wer kann mir helfe? Ich will nicht zum JA habe Angst dass sie mir die Kinder wegnehmen. Gibt es Anlaufstellen an die ich mich wenden kann? Komme aus dem Raum Erlangen. Vielen dank für Eure Antworten.

1

Trendjob Papa

von: Hase, 05.03.2008

Moin!

Immr mehr Väter ziehen die Elternteilzeit dem Job vor. Daher suchen wir für einen RTL-Bericht Väter, die ihren Job gegen die Erziehung ihrer Kinder eingetauscht haben. Sie sollen vor der Kamera über ihre Beweggründe und Erlebnisse sprechen. Bei Interesse bitte unter 040/8 14 14 5 - 12 oder m.hase@picture-port.de melden.

MfG

Matthias Hase

1

Kinderbetreuung - eure Meinung ist gefragt

von: Hagen, 19.02.2008

Mit der Einführung des Elterngeldes vor einem Jahr und der Verkürzung des Bezugszeitraums auf 12 Monate, wenn auch der Partner 2 Monate in Anspruch nimmt, auf 14 Monate, ist die Erwartung verknüpft worden, dass qualifizierte Beschäftigte frühzeitig an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Dies hängt aber entscheidend von einem passenden Angebot zur Kinderbetreuung für unter 3-Jährige ab. Während Bund und Länder noch über die Einrichtung der erforderlichen Plätze bis zum Jahr 2013 verhandeln, beenden im März die ersten Mütter und Väter ihre Elternzeit. Für sie ist die Wiederaufnahme der Berufstätigkeit von einem passenden Kinderbetreuungsangebot abhängig.

Aber welche Angebote finden Sie vor Ort vor? Passen diese zu Ihren individuellen Arbeitszeiten? Wie sollte ein Betreuungsangebot aussehen, dass die Entwicklung Ihrer Kinder optimal fördert? Welche ergänzenden Angebote wünschen Sie sich für sich, aber in erster Linie für Ihre Kinder?

Väter & Karriere führt gemeinsam mit betreut.de eine Online Befragung zu Ihren Bedürfnissen in Sachen Kinderbetreuung durch. Die Befragung dauert keine 10 Minuten und ist garantiert anonym.

Hier geht es zur Befragung.

1

Kind oder Karriere

von: metaller666, 08.11.2007

Halli, Hallo.

 

Bei mir hat sich etwas ergeben, eine berufliche Chance, die mich ein bisschen nach vorne bringen würde und meine Freundin ist da entschieden dagegen. Im Klartext: Ich könnte mich weiterbilden in die Richtung Führungskraft, das bedeutet allerdings das ich ab März (Kind kommt im Januar) vielleicht nur im 2 Wochen Rhythmus daheim bin, dann allerdings von Samstag Abend bis Dienstag früh und Urlaub hätte ich ebenfalls.

 

Meine Freundin hat fürchterliche Angst davor, dann alleine dazustehen mit Kind. Mir persönlich bringt es aber schon etwas... Klar, mehr Arbeit, aber auch mehr Geld. 200,- Euro in der Ausbildung und 400,- Euro danach (brutto).

Könnt ihr mir vielleicht eure Erfahrungen oder gute Tipps in so was mitteilen??? Bin total unentschieden, was ich machen soll und mein Umfeld redet wie blöd auf mich ein.

9

Wir haben das Kind ordentlich geschaukelt

von: Hagen, 07.11.2007

Gestern fand im Bürgerhaus Stollwerck in Köln die erste Vernetzungstagung zur Arbeit mit Vätern in Nordrhein Westfalen statt.

Mehr als 100 Experten und Expertinnen aus verschiedenen Professionen, Erzieher und Hebammen, Gleichstellungsbeauftragte und Schwangerschaftskonfliktberater, Beschäftigte aus Kinderbetreuungseinrichtungen, Familienzentren und Familienbildung nutzen die Gelegenheit, in praxisorientierten Workshops die Vielfalt der spezifischen Beratungsmöglichkeiten für Väter kennen zu lernen und konkrete Impulse für ihre eigene Arbeit zu erhalten.

So berichte Dr. Robert Schilling über die Arbeit des Elternnetzwerks und den Angeboten für Väter bei den Ford Werken in Köln und Arif Ünal und Michael Tunc stellten in ihrem Workshop Ansätze zur Arbeit mit Vätern mit Zuwanderungsgeschichte vor.

In der Abschlussrunde wurde deutlich, dass es unabhängig von den konkreten Arbeitsfeldern darauf ankommt, auf die Väter zu hören, ihre Wünsche ernst zu nehmen und sie nicht mit den Leisten der Frauen zu messen.

Die Resonanz der Tagung ging übrigens weit über die Landesgrenzen hinaus. Ein Teilnehmer reiste aus Bozen an um Impulse für die Arbeit mit Vätern in den dortigen Tageseinrichtungen für Kinder zu erhalten.

Informationen zur Tagung gibt es hier, eine Dokumentation wird Mitte Dezember erscheinen.

0

Wem gehört Papa? Ein erster Bericht

von: Hagen, 04.11.2007

Alle Studien belegen es: Väter wollen mehr Zeit für ihre Kinder. Alle Erfahrungen sagen es: Die Arbeitswelt ignoriert diese Wünsche nach Kräften. Bei der Tagung, "Wem gehört Papa?"  im ZDF suchten fast 300 Teilnehmende nach Wegen, wie auch Männern der Balanceakt zwischen Beruf und Familie gut gelingen kann.

Angesichts von Globalisierung, Wettbewerb und Gewinnerwartung fordern die Betriebe, dass ihre Mitarbeiter rundum verfügbar sind. Der Chef erwartet Leistung, die Kinder Zuwendung, die Ehefrau Unterstützung - so findet sich Papa zwischen allen Stühlen wieder.

"Massive Ambivalenzen in den Köpfen der Frauen machen es den Vätern zusätzlich schwer", sagt Forscher Peter Döge. "Frauen sagen sie wollten aktive Väter - finden diese dann aber unmännlich." Viele Männer seien unfreiwillig kinderlos, weil sie nicht die richtige Partnerin fänden, fährt Döge fort. Man habe sich während der letzten 30 Jahre in der Gesellschaft immer nur gefragt was Frauen wollen und dabei übersehen, dass sich das Männerbild fundamental verändert habe.

Der DGB beteiligte sich als Mitveranstalter, weil auch er im Hinblick auf die Väter noch erheblichen Handlungsbedarf in Sachen Familienfreundlichkeit in den Unternehmen sieht. Die Betriebs- und Männerseelsorger des Bistums berichteten, dass das Thema in den Betrieben und in Gesprächen unter Männern zunehmend Gewicht erhält.

Stefan Becker von der Gesellschaft berufundfamilie kennt die Turbo-Väter, die nach einem 12-Stunden-Tag mit dem schlechtesten aller möglichen Gewissen nach Hause rasen, um wenigstens noch die letzten Sätze der Gute-Nacht-Geschichte vorlesen zu können. "Auch Väter haben ein Vereinbarkeitsproblem", bringt Vaterforscher Peter Döge das Problem auf den Punkt.

Das Thema wird erst langsam ein öffentliches. Es ist aber ein drängendes, denn solange diese Frage für sie nicht geklärt ist, wollen Männer keine Kinder. Nicht nur Frauen sind heute zunehmend kinderlos - Männer bleiben derzeit in noch größerer Zahl ohne Nachwuchs. Und in den Unternehmen ist es drängend, weil das nicht lange gut gehen kann: wenn die Ansprüche der Arbeit und die Ansprüche der Familie kollidieren.

Das ZDF hat darum vor drei Jahren als eines der ersten Unternehmen ein internes Väterprojekt gestartet, das die Arbeitnehmer in Sachen Vereinbarkeit unterstützen soll. Eine Kindertagesstätte auf dem ZDF-Gelände und flexible Arbeitszeiten tragen seit Jahrzehnten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Mainzer Sendeanstalt bei.

Arbeitswelt muss aktive Väter akzeptieren

Die Tagungs-Teilnehmer in Mainz waren sich schnell einig: Die Gesellschaft braucht aktive Väter, weil ohne ihr Engagement Partnerschaft und Familie heute nicht mehr funktionieren. Der Rollenwandel, von Frauen gefordert und von immer mehr Männern gewollt, geht einher mit einer neuen positiven Wertschätzung und Aufwertung der Familie. Nun muss die Arbeitswelt dies nachvollziehen und väterfreundlich werden. An Modellen und Erkenntnissen mangelt es dabei nicht.

Holger Schwannecke vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) verwies auf die Familienfreundlichkeit kleiner Handwerksbetriebe und auch der Personalchef der BASF, Hans-Carsten Hansen, bestätigte, dass das Thema mehr und mehr in Betrieben angekommen sei. Stefan Körzell, der Vorsitzende des DGB Hessen/Thüringen forderte, dass ökonomischer Druck nicht länger väterfreundliche Maßnahmen verhindern dürfe. Staatssekretär Gerd Hoofe aus dem Bundesfamilienministerium und Staatssekretär Christoph Habermann vom Arbeitsministerium Rheinland-Pfalz verwiesen beide darauf, dass Familienpolitik auf der aktuellen politischen Agenda derzeit Spitzenrang inne hat.

Papa-Monate für Väter ein Erfolg

"Die Papa-Monate nach dem neuen Elternzeitgesetz zeigen Erfolg", sagt Väterforscher Döge. Schon mehr als verdoppelt hat sich der Anteil der Väter, die sich ums Baby kümmern. Allerdings ist es eine Steigerung auf niedrigem Niveau: 8,5 statt 3,5 Prozent (2006) der Väter sind es nun, das Elterngeld mit Gehaltsniveau macht es möglich. Auch mit der Milliardeninvestition zum Ausbau der Kinderbetreuung verbessert die Politik die Rahmenbedingungen für Familien deutlich. Flankiert werden Gesetze und Geld durch Projekte wie "Erfolgsfaktor Familie", das in der Wirtschaft für mehr Familienfreundlichkeit wirbt und sich neuerdings verstärkt der Sache der Väter annimmt.

In Workshops berieten und diskutierten die Tagungs-Teilnehmer Väter-Initiativen und Best-Practice-Modelle aus einer Reihe von Firmen. "Tiefgreifend wirksam wird erst das Zusammenwirken aller Akteure und die Erkenntnis der Unternehmen, dass die einst vor allem zur Frauenförderung entwickelten familienfreundlichen Maßnahmen für die Väter nicht nur wichtig sind, sondern sich auch rechnen", so Döge. Dass sie das tun, konnten Experten nachweisen. Nun sei es höchste Zeit, dass diese Einsicht auch zum Handeln führt.

Denn Familie dürfe von den Erfordernissen des Arbeitsmarktes nicht abhängig werden. Das Kindeswohl verlange, dass Elternschaft Wertschätzung und Unterstützung erfahren und Vätern wie Müttern müsse es möglich sein, Leben und Arbeiten nach menschlichen Maßstäben zu verbinden. Diese Position von Kardinal Lehmann ist ebenso Konsens wie die Erkenntnis, dass Kinder ihre Väter brauchen. Was nun noch fehlt sind vätersensible Geschäftsleitungen, Führungskräfte, Betriebs- und Personalräte überall im Land.

3

Wem gehört Papa?

von: Hagen, 30.10.2007

... das war der Titel einer interessanten Tagung heute beim ZDF in Mainz, auf der ich mit einem Stand vertreten war.

Viele interessante Beiträge, Gespräche und Anregungen.

In den nächsten Tagen werde ich hier darüber berichten

1

Elterliche Zuwendung ist keine Frage des Verzichts auf eine Erwerbsbeteiligung

von: Hagen, 24.10.2007

Kinder haben ihren eigenen Kopf. Sie nehmen aufmerksam und sensibel ihre Umwelt wahr und kommen zu ihren eigenen Bewertungen.

World Vision hat diese in einer ersten Kinderstudie eingefangen und dafür Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bielefeld und des Forschungsinstituts TNS Infratest Sozialforschung beauftragt.

Auf den ersten Blick könnte es den Anschein haben, dass die Service-Funktion der Familie mit „privater Vollpension“ ursächlich für die vergleichsweise hohe Zufriedenheit der Kinder mit der elterlichen Zuwendung ist.

Mit 78% geben vier von fünf Kindern an, dass entweder beide Elternteile hinreichend (33%) oder ein Elternteil – in der Regel die Mutter – hinreichend und das andere mal so, mal so Zeit für sie hat (45%). 9% berichten, dass nur ein Elternteil genügend, das andere jedoch nicht hinreichend Zeit hat.

13% klagen hingegen über ein Zuwendungsdefizit der Eltern (kein Elternteil mit hinreichend Zeit). Im Zusammenhang betrachtet sind es dann aber nicht die Kinder erwerbstätiger Eltern, die mit der Zuwendungszeit besonders unzufrieden sind.

Vielmehr beklagen sich darüber mit einem Anteil von 28% vorrangig die Kinder, deren Eltern arbeitslos sind oder die aus sonstigen Gründen keiner Erwerbstätigkeit nachgehen sowie zu 35% die Kinder von erwerbstätigen Alleinerziehenden.

In Familien, in denen beide Elternteile vollzeit-erwerbstätig sind, trifft dies nur für 17% der Kinder zu. In Familien, wo ein Elternteil vollzeit- und das andere teilzeit-erwerbstätig ist, halbiert sich der Anteil der unzufriedenen Kinder noch einmal auf 8%.

Erwerbstätigkeit beider Eltern und Zuwendung sind kein Widerspruch. Im Gegenteil: eine geregelte Erwerbsbeteiligung der Eltern stabilisiert die häuslichen Verhältnisse und hilft, die gemeinsam verbrachte Zeit intensiver miteinander zu nutzen.

1

Neue Wege - Porträts von Männern im Aufbruch

von: Hagen, 05.10.2007

Die Broschüre Neue Wege - Porträts von Männern im Aufbruch bietet sieben persönliche Porträts, vom überzeugten Hausmann türkischer Herkunft über den Topmanager und allein erziehenden Vater bis zum politisch und sozial hoch engagierten Kirchenvertreter.

Außerdem enthält sie Informationen zu Themen wie Väter und Elternzeit, Alleinerziehende oder Väternetzwerke. Wie sehr jungen Männern positive Vorbilder zur Orientierung fehlen, zeigt eine Studie über die Rollenbilder und Einstellungen zur Gleichstellung bei 20jährigen Frauen und Männern, die im Auftrag des Bundesfamilienministeriums im Februar 2007 vorgelegt wurde. Danach haben die heute 20jährigen die Erfahrung gemacht, dass der Vater der Haupternährer ist und die Mutter meist zu Hause bleibt.

Gleichstellungspolitik wird von der jungen Generation überwiegend als Reparatur- und Subventionspolitik für Frauen wahrgenommen, nicht als Politik für beide Geschlechter. In ihrer Wahrnehmung werden Männer von der Gleichstellungspolitik nicht berücksichtigt. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verfolgt den Ansatz, beide Geschlechter in die Gleichstellungspolitik einzubeziehen.

Die Broschüre kann unter dieser Adresse bestellt oder hier als pdf heruntergeladen werden.

2

Anforderungen von Vätern an einen familienfreundlichen Arbeitgeber

von: Hagen, 04.10.2007

Gemeinsam mit der “hessenstiftung - Familie hat Zukunft” führt Marcus Schmitz eine Befragung zum Thema “Anforderungen von Vätern an einen familienfreundlichen Arbeitgeber” durch.

Ziel ist es, herauszufinden, welche Bedürfnisse Väter im Unternehmen haben, und welche Rahmenbedingungen sie benötigen, um Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können. Die Daten werden absolut vertraulich behandelt.

Die Ergebnisse der Umfrage werden den Teilnehmern auf Wunsch gerne zur Verfügung gestellt. Bitte nehmt an der Befragung teil! Hier geht es zur Umfrage.

0

Ist es denn schon Herbst?

von: Karl, 25.09.2007

Ich hoffe es doch! Das heißt für uns nämlich: Drachen steigen lassen! =)

Ich habe dafür zwar nicht mehr ganz so viel Energie wie die Kinder (vor allem, weil bei dem momentan so seichten Wind ich meistens renne…) ;) , aber gemeinsam macht es sowieso Spaß.

Was macht ihr dieser Tage so?

 

Gruß

Karl

1

noch einmal: angeblicher 'Zeugungsstreik'

von: Hagen, 04.09.2007

Heute bin ich auf ein Umfrageergebnis gestoßen, das zwar schon ein paar Monate alt, aber dennoch aktuell ist. Ich stelle mir immer wieder die Frage, was passiert eigentlich, dass diese Wünsche so effektiv unterdrückt werden.

Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins “Baby und Familie“, durchgeführt von der GfK Marktforschung, Nürnberg bei 1.990 Personen ab 16 Jahren, darunter 246  20-29-Jährige brachte im Frühjahr folgendes Ergebnis:

 

Der Wunsch nach einer intakten Familie mit Vater, Mutter und Kindern ist bei den 20 bis 29-Jährigen mit 84,8% besonders hoch. Zwei von drei Deutschen (66,0%) in dieser Altersgruppe möchten unbedingt noch eines oder mehrere eigene Kinder haben. Eine Eheschließung vor Traualtar oder Standesamt gehört jedoch nicht zwangsläufig zum Familienidyll: Nur die Hälfte (52,1%) von ihnen möchte auf jeden Fall heiraten.

8

Väter gesucht!

von: RedaktionBABY, 29.08.2007

Liebe Väter,

auch die Zeitschrift "BABY und Familie" möchte sich dem Thema Elternzeit widmen. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich bei mir Väter melden, die gerade in Elternzeit sind oder waren während ihre Frauen weiterarbeiten.

 

Mich interessiert vor allem, ob es den Vollzeit-Papas leicht gefallen ist, den Schreibtisch gegen Wickeltisch einzutauschen. Wie hat die Umwelt darauf reagiert? Wie die Kollegen? Und woran liegt es eigentlich, dass sehr viele junge Männer sagen, sie möchten in Elternzeit gehen, aber es dann doch nicht tun.

 

Es wäre super, wenn ein Vater mir mir darüber sprechen möchte. Kontakt entweder über peggy.elfmann@wortundbildverlag.de oder Tel. 089-744 33 235. Für das Interview würde ich auf jeden Fall zu Ihnen kommen.

 

Peggy Elfmann

 

1

Bild Zeitung Sucht!

von: BildMünchen, 28.08.2007

Hallo Väter,

wir suchen junge Väter die sich entschieden haben bei den Kindern zu
bleiben während ihre Frauen weiter arbeiten.
Wir möchten gerne einen Artikel über solche Väter schreiben um die
gesellschaftliche Akkzeptanz zu fördern und um anderen Männer Mut zu
machen soetwas zu tun.
Der Bericht wird eine entweder eine Serie oder ein Bericht mit meheren
Vätern werden.

Es wäre gut wenn Sie aus der Nähe von München kommen!

Wer Lust und Mut hat...
bitte entweder per mail oder auch gerne per Telefon bei uns melden.
089 21103278

Liebe Grüße,
Michel May

1

Der Papafaktor

von: Hagen, 20.08.2007

… ist die erste DVD für werdende Väter. Es ist ein Schwangerschaftsbegleiter, der sich gezielt an der Perspektive der werdenden Väter ausrichtet.

Männer erleben die neun Monate bislang als relativ passive Begleiter. Dabei wollen sie diese 40 Wochen aktiv miterleben. ‚Sie gehen ja selber schwanger – nicht nur mit Stolz, sondern auch mit unzähligen Fragen, Sorgen und Ängsten. Damit werden die werdenden Väter aber heute leider weitgehend allein gelassen’, so Martin Klöckner Produzent und Geschäftsführer der Samurai Pictures GmbH.

Die DVD möchte Männer auf eine moderne und unterhaltsame Art informieren und unterstützen, damit sie wiederum ihre Partnerinnen, ihre Familie richtig unterstützen können.

In zwölf Kapiteln werden Kernthemen rund um die Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung ‚männerfreundlich’ erläutert. Ein zusätzlicher Textteil liefert weiteres Hintergrundmaterial, Links und Kontaktadressen.

Der ‚Papafaktor’ wird ab Mitte September im Handel erhältlich sein. Auf einer Website gibt es aber schon Hintergrundinformationen und einen ersten Einblick.

0

Elterngeld - Top oder Flop?

von: DresdenDaddy, 16.08.2007

Das Elterngeld war ein Thema mit großem medialen Tam-Tam. Und nun wurden die Statistiken zum ersten Halbjahr 2007 veröffentlicht. Wieder geistert eine Menge durch die Medien und die Einschätzungen könnten widersprüchlicher kaum sein: so bezeichnet Ursula von der Leyen das Elterngeld besonders bei Vätern als „richtigen Renner“. Doppelt so viele Väter wie zuvor (8,5%) stiegen aus dem Job aus, um zu Hause die Erziehung zu übernehmen. Hört sich nach einem vollen Erfolg an. Dagegen schreibt die Linkszeitung, dass „8,5 Prozent weit hinter den von der Bundesregierung erwarteten 25 Prozent“ zurück liegen. Diese Aussage hinterlässt eher einen bitteren Nachgeschmack. War das Elterngeld vielleicht doch nicht so erfolgreich? Man erwartet eine Versechsfachung der Väter, die zu Hause bleiben und am Ende kommt eine Verdoppelung dabei heraus. Kann man das noch als Erfolg verkaufen?

Die Hälfte aller Eltern, die das Elterngeld beziehen, erhalten sowieso nur den Mindestsatz von 300€ für 14 Monate. Vor der Einführung des Elterngeldes war die Höhe des Betrages gleich, wurde aber volle zwei Jahre ausbezahlt. Fast erscheint es, als würde die Reform Eltern mit niedrigem Einkommen mehr be- als entlasten.

3

Und die Väter, sind sie bereit?

von: Hagen, 16.08.2007

Diese Frage beschäftigt mich privat seit mehr als 23 und beruflich seit über 10 Jahren.

1984 habe ich etliche Stunden pro Woche, alleine unter Müttern, mit meiner ersten Tochter auf dem Spielplatz verbracht und seitdem unzählige Gespräche mit meiner Frau über die Aufteilung von Erwerbs- Familienarbeit geführt. Vor 10 Jahren hatte ich dann die Gelegenheit, mein ‚Hobby’ auch zum Beruf zu machen und mich in verschiedenen Projekten mit den Facetten der Vereinbarkeit auseinanderzusetzen.

Von Anfang an habe ich versucht, das Thema aus der ‚Frauen- und Mütterecke’ zu holen und die Belange von Vätern einzubeziehen. Heute bin ich mehr denn je der Überzeugung,

ja, Väter möchten in Beruf und Familie erfolgreich sein. Sie wollen sich zugleich bei der Erziehung ihrer Kinder engagieren und ihre Karriere verfolgen. Dieses Bedürfnis artikulieren Männer aber kaum am Arbeitsplatz und Arbeitgeber reduzieren die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Regel auf ein Frauenthema.

In einer Untersuchung zum Thema ‚Väter zwischen Karriere und Familie’, die die Unternehmensberatung IGS im Frühjahr 2005 durchgeführt hat, äußern 77% der Väter, dass die Familie einen positiven bzw. sehr positiven Einfluss auf ihre berufliche Leistung hat. Auf der anderen Seite berichten aber 71% der Väter, dass sie im Konflikt zwischen ihrer Karriere und den Erwartungen der Familie stehen und dabei Familie und eigene Interessen eher zurückstehen.

90% der Väter kennen das Gefühl, überfordert zu sein durch die gegensätzlichen Ansprüche, die einerseits von Betrieben und andererseits von der Familie an sie gerichtet werden.

Das Projekt ‚Väter & Karriere’ liefert Betrieben brauchbare Instrumente, um die Väter mit ihren Bedürfnissen und Potenzialen im Betrieb sichtbar und ihre Kompetenzen für das Unternehmen nutzbar zu machen.

Beratungs- und Weiterbildungsangebote für Personalverantwortliche und Vorgesetze versetzen diese in die Lage, auf die Bedürfnisse von Vätern einzugehen.

Beschäftigte Väter werden bei ihrem Vorhaben, aktiv Verantwortung in der Familie zu übernehmen, ermutigt und unterstützt. Spezielle Weiterbildungsangebote für sie zielen auf die Stärkung der sozialen Kompetenzen.

Das hilft Vätern, ihren Wunsch nach aktiver Vaterschaft umzusetzen besonders:

  • Ein väterbewusstes Klima im Unternehmen – Termine wie Geburtstage und Aufführungen der Kinder stehen im Teamkalender
  • Führungskräfte und Vorgesetzte sehen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht nur als ‚Mütterthema’ und sind den Bedürfnissen von Vätern gegenüber aufgeschlossen.
  • Männer haben Ansprechpartner für ihre Fragen zur Navigation zwischen Arbeit und Leben.
  • attraktive Maßnahmen für Väter wie zum Beispiel Vollzeit Light
  • die Kommunikation der Bedeutung von ‚aktiver Vaterschaft’ im Unternehmen.

Vorbilder und gute Beispiele sind (nicht nur) für Väter besonders wichtig. Wo Familie draufsteht, müssen auch Väter drin sein!

Väter & Karriere
Hans-Georg Nelles
nelles@vaeter-und-karriere.de

 

2

In der Wirtschaft sind Väter in Elternzeit noch Exoten ...

von: Hagen, 16.08.2007

... Aber ihr Anteil wächst.

Schreibt Henrike Roßbach in der FAZ. Anlass des Beitrags sind die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen über den Elterngeldbezug im ersten Halbjahr 2007. Demnach haben inzwischen 17.000 Väter von dem neuen Angebot Gebrauch gemacht. Der Anteil liegt nach 7% im ersten Quartal nunmehr bundesdurchschnittlich bei 8,5%.

Was meint ihr, Wie müssen Unternehmen ihre Personalpolitik auf Väter ausrichten, damit die 50% der Männer, die sagen 'sie würden ja, wenn ...' auch tatsächlich ihre Wünsche umsetzen und z.B. zwei oder mehr Monate Elternzeit nehmen.

Ich bin auf eure Anregungen gespannt

3

Erfahrungen von Vätern sind gefragt

von: Hagen, 15.08.2007

das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Senioren möchte im Rahmen des Netzwerks 'Erfolgsfaktor Familie' eine Broschüre für Unternehmen auflegen.

Darin sollen auch die Erfahrungen von Vätern, die bereits nach der neuen Regelung Elterngeld bezogen haben bzw. dies in den nächsten Monaten tun werden mit ihren Arbeitgebern einfließen.

Dies wird durch ein kurzes Telefoninterview (ca. 20 Minuten) geschehen. Wer Interesse hat oder jemanden kennt kann sich bei mir melden:

nelles@vaeter-und-karriere.de

0

herzlichen Glückwunsch

von: Hagen, 09.08.2007

von einem 'alten' Vater.

Meine drei sind mit 16, 18 und 23 aus dem gröbsten raus, aber wie heißt es so schön: kleine Kinder kleine Probleme ... .

Ich werde meine Erfahrungen hier einfließen lassen und auch meine Expertise zu den Klippen und Herausforderungen zwischen Arbeit und Leben nicht zurückhalten.

Jetzt kommt es erst einmal darauf an, dass Leben in die Bude kommt und der Anspruch 'erstes social network für Väter' auch eingelöst wird.

Da sind uns die Frauen und Mütter wirklich ein Stück voraus.

viele Grüße

Hans-Georg

 

0

Life-Work-Balance

von: Mr.Papa, 02.08.2007

Ein Ausdruck der im Moment in aller Munde ist. Früher hätte man „Vereinbarkeit von Arbeit und Familie“ gesagt. Das hört sich zwar weniger hip an, macht aber klar, um was es eigentlich geht: wie schafft man es heutzutage, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen? Politik, Wirtschaft und selbst Forschung, alle nehmen sich dieses Themas an. Ergebnis: grundsätzlich ist es möglich, aber mit einigen Hindernissen verbunden. So schreibt Birgit Geissler von der Uni Bielefeld: „Da das männlich geprägte Berufsverständnis und die moderne Arbeitsorganisation voraussetzen, dass Arbeitende dem Betrieb vollständig zur Verfügung stehen – auch über die betrieblichen Arbeitszeiten hinaus: für Überstunden und Schichtarbeit, Weiterbildung und Dienstreisen, – wird Arbeitskräften, die potentiell eine Erwerbsunterbrechung und zeitweilige Teilzeitarbeit in Anspruch nehmen, auch schon vor einer Familiengründung nur eingeschränktes Engagement unterstellt.“

Die deutsche Rechtssprechung zwingt Unternehmen, Männern die gleichen Rechte bzgl. einer Auszeit für die Kindererziehung einzuräumen. Aber Gesetzte sind das eine, die konkrete Ausgestaltung am Arbeitsplatz steht auf einem ganz anderen Blatt. So werden Väter, die sich um ihre Kinder kümmern und deshalb keine Überstunden machen, nicht selten „geächtet“. Kann so etwas in unserer aufgeklärten Gesellschaft noch angehen?

Dass das Thema auch in der Wirtschaft angekommen ist, zeigen einige Großunternehmen. Die Deutsche Telekom Tochter T-Mobile misst dem Bereich „Familie und Beruf“ große Bedeutung zu. So gibt es die Möglichkeit der Teilzeitarbeit und in Bonn existiert eine unternehmenseigene Kita. Allerdings mit nur 47 Plätzen. In Anbetracht von 7.000 Mitarbeitern deutschlandweit erscheint das wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

Wie sind Eure Erfahrungen in dieser Hinsicht? Fühlt ihr Euch von Unternehmen oder dem Staat im Stich gelassen?

2

Mütter wollen zu Hause bleiben

von: Mr.Papa, 02.08.2007

In vielen Familien bleibt die Frau zu Hause, um die Kinder zu erziehen. Und dann sieht sie sich nicht selten als Opfer, denn sie steckt in Hinsicht auf ihre Karriere zurück. Es ist nicht einmal sicher, ob sie je wieder arbeiten wird. Welcher Vater kann von solchen Argumenten nicht ein Lied singen? Was bleibt ist der Heros der Frau, die sich für ihr Familie aufopfert. Der Zeitungsartikel „Wer ist die beste Mama? Etwa Papa?“ aus der Zeit stellt dagegen folgende, zugegeben provokante, These auf: Frauen wollen zu Hause bleiben. Ganz bewusst. Denn mit diesem Schritt sichern sie sich die Macht über den Nachwuchs.

Auf den ersten Blick hört sich das nach starkem Tobak an. Können Frauen denn so durchtrieben sein? Die Autorin sagt: ja! Und wirklich, lassen wir einmal den Alltag in einer konservativen Familie Revue passieren: der Vater verlässt morgens das Haus und kommt abends wieder; vielleicht erst dann, wenn die Kinder schon ins Bett müssen. Höchstens am Wochenende hat er ausgiebig die Möglichkeit, Zeit mit dem Nachwuchs zu verbringen. Die Mutter dagegen begleitet jeden Schritt der Kleinen, jeden Wutanfall und steht für jede Umarmung immer gerne zur Verfügung; den ganzen Tag über.

Die einfache Frage lautet: Wer hat hier wohl mehr Einfluss auf die Kinder? Der Wochenend-Papa oder die 24-Stunden-Mama? Nicht schwer zu erraten. Und dieser Einfluss, anders ausgedrückt, diese Macht soll es sein, die Mütter dazu bewegt, zu Hause zu bleiben? Verkommt die Erziehung der Kinder gar zu einem selbstsüchtigen Akt der Mutter? Schon Erich Fromm sagte, dass für Mütter die Gefahr besteht, sich selbst über das Kind zu verwirklichen. Diese Selbstverwirklichung hat nicht nur einen negativen Effekt auf die Partnerschaft, sondern bereitet auch Probleme, wenn die Kinder älter werden. Denn hier ist „loslassen“ und „Verantwortung übertragen“ gefragt. Unmöglich für eine Mutter, die insgeheim ihren Lebensinhalt in der Erziehung ihrer Kinder sieht.

Das alles ist überspitzt formuliert, aber seht ihr da einen wahren Kern? Vielleicht aus eigener Erfahrung?

7

NEU: Themenschwerpunkt